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Alle Tourentermine sind inklusive An- und Abreise angegeben.

Diese Tour ist kombinierbar. Auf jeden Fall geht es durch den Glitzernden Schnee inmitten riesiger Berge, in eine märchenhaft/abenteuerliche Winterwelt.

Bergwandern- und Schneeschuhtouren:

Ötztaler Tour/in Zusammenarbeit mit der Berg und Skischule Berlin/Brandenburg.

von Sa. bis So. eine Woche Ötztaler Alpen,

Am Freitag/Samstag ist Anreisetag. Bitte unbedingt vorher melden.

Breslauer Haus.jpg

 

Ausrüstung siehe Liste!!!. Eventueller Nachkauf in Vent möglich, bei Anreise am Freitag. 

Tourenkombi - in 3 buchbaren Blocks.

 

Block 1

Inhalt dieses Blockes besteht aus dem Umgang mit Schneeschuhbergsteigen und kombinierte Technicken im steilen Hängen mit Seilschaftbildung und Bremsübungen mit Gipfelbesteigung. 

Am Samstag Anreise und Übernachtung in Vent.

Wer vorher anreist kann am Samstag seine Materialien ausprobieren. (Schneeschuhe-Kleidung etc.) Bei Bedarf kann dann noch das Fehlende in Vent oder Sölden nachgekauft werden.

Am Sonntag 

geht es mit der Seilbahn in 2300m Höhe, wo wir unsere Schneeschuhe anlegen und zur Breslauer Hütte die steilen Hänge hoch und durchs sanfte Tal stapfen. Noch 500 Höhenmeter trennen uns von unserer Hütte. 

(Aufstieg inkl. Seilbahn ca.2 Stunden max. 3h)

Am Nachmittag üben wir uns an den Hängen beim Sicherheitstraining un besteigen dabei einen nahen Aussichtsberg und pflegen dabei unsere Akklimatisation.

Am Montag 

in 2800 m Höhe aufgewacht, genießen wir von unserer gemütlichen Hütte die Aussicht und das verführerische Morgenlicht. Wenn alle Topfit sind, geht es über die Aussichtterrassen zum steilen Mittelbergjoch hinauf aufwärts.

Wem es nicht so gut geht und eine längere Akklimatisation braucht, oder auch mehr Zeit mitbringt für eine genüssliche Tour, bleibt diesen Tag auf der Hütte.

Falls alle weitersteigen in Block2, haben wir noch einen Trainingstag. Hier üben wir besonders der Umgang mit dem Verschütteten- Suchgerät und dem Bau eines Schneebiwacks, was in Hüttennähe problemlos ausprobiert werden kann. und wir haben wieder ein nettes Ziel in der Umgebung. 

Mit den Block1 -Gipfelstürmern steigen wir ca.900 Höhenmeter auf zur 3770m hohen Wildspitze und zurück (Wir werden nicht die Einzigsten sein). Je nach Situation kann es am Mitterbergjoch mit Anseilen in der steilen vereisten Flanke etwas länger dauern (Je nach Schneeschuhtyp - wechseln in Steigeisen). Über den Taschachferner gehen wir auch am Seil und in der steileren Phase des 300m hohen Gipfelaufbaues je nach Situation Seilfrei oder mit Seil. Je nach Zustand der Route brauchen wir vielleicht wieder die Steigeisen.  Danach geht es zum Abstieg zur Breslauer Hütte und wir feiern den Gipfel.(Ich plane 7 bis 9 max.10 Stunden für diese Tour/ca. 7:00 Start)

Block 2

Inhalt Aufbau und Varianten des Biwaks mit Zelt und Schneehöhle. Ebenfalls Inhalte aus Block eins. Sicherungen mit Seil in Steilem Schnee und Eis. Auf der Tour Übungen mit dem Verschütteten-Suchgerät. Kurze Lawinenschule.

 

Am Dienstag

steigen die Gpfelstürmer ab und mit denen, die weiter gehen, steigen wir genüsslich empor und bereiten hinterm Mitterkarjoch (3400m) uns ein gemütliches Biwakplätzchen in 3300m Höhe, auf dem Taschachferner unser Lager auf. Wir werden ein Basislager errichten. In dieser Nacht bereiten wir uns unseren Tee mit unseren Kochern alleine.

Je nach Zeit, Lust und Wetter kann ein Nebengipfel erstiegen werden. Aber in dieser Höhe macht es schon Mühe, den Zeltplatz auszuschachten und die Windmauer zu errichten. Wir können auch ein Iglu oder (was schneller geht) eine Schneehöhle bauen/graben als Zeltfreie Alternative zum Winterbiwak. Auf dem Weg übers Joch schon gibt es immer wieder wundervolle Aussichten.

Am Mittwoch 

wollen wir zur 3770m hohen Wildspitze steigen, wenn es das Wetter und unsere Kondition zuläß. Unser Hauptgepäck lassen wir dabei in unserem "Basislager". Wir können früh los und haben die so seltene Chance, die beliebte Wildspitze Menschenfrei zu betreten. Der Aufstieg geht über zwei steile Hänge und auf dem Grat zum Gipfelkreuz. Wenn wir Wolkenfreie Sicht haben, können wir einen gradiosen Blick über die Ostalpen von der Bernina in der Schweiz bis zum Ortler in Italien genießen. Glücklich zurück, bauen wir unser Lager ab und marschieren mit vollem Gepäck durch das Nährgebiet des Taschachferners unterhalb des 3635m hohen Hinteren Brochkogels zum Brochkogeljoch (3423m) und steil hinunter zum keinen Vernagtferner und überqueren den grossen Vernagtferner bis zur Vernagthütte (2755m). Dort genießen wir die Wärme der Hütte ein heißes Süppchen... .

Wer nur Block 1 und 2 hat, der steigt am nächsten Tag nach Vent ab.

Block 3

Zusätzliche Ausbildungsinhalte aus Orientierung und Sicherungsarten.

Am Donnerstag dem 

Aufstieg über den Guslarferner zum oberen Guslarjoch mit Besteigung des 3500m hohen Fluchtkogels. Vom Fluchtkogel aus können wir fast unsere gesamte Tour überblicken und sehen noch einmal die Wildspitze über allen Gipfeln thronen. Den kurzen Abstieg zum Brandenburger Haus (3272m), wo wahrscheinlich nur der Winterraum offen sein wird, haben wir schnell hinter uns.

Wenn das Wetter gut ist können wir noch alle Themen, die wir haben durchgehen, oder einfach noch 2 Gletscher kennnlernen und von den Hintereisspitzen (3486m) einen traumhaften Blick igenießen. Im Winterraum machen wir uns unser Feuerchen selber.

Am Freitag  

den wir je nach Wetterlage und Extrawünschen uns freihalten. Läuft alles so nach Plan, können wir am Freitag eine Gipfeltour mit Marschgepäck vom Brandenburger Haus aus unternehmen und am Samstag absteigen.

Verschiedene Wetterlagen zwingen einen manchmal einen Tag länger im Lager zu bleiben, oder die Tour den Witterungsbedingungen anzupassen. Deshalb kann es auch sein, dass wir eine geänderte Route nehmen müssen oder erst am Freitag am Brandenburger Haus sind.

Der Samstag ist der Reservetag,

Nach unserer letzten Nacht über 3000m Höhe steigen wir übers Hochjochhospitz, wo wir lecker essen können, und weiter über die weiten weißen Almflächen nach Vent. Hier machen wir einen gemütlichen Abschlußabend in einem Lokal und übernachten in einem Hotel oder Pension.

Je nach den Wegverhältnissen, kann dieser Rückweg auch länger dauern, dass wir erst im Dunkeln ankommen. Ich bitte Sie jedoch eindringlich nicht gleich nach Hause zu fahren. Eine entspannte gemütliche Nacht und einen ruhigen Start in den nächsten Tag brauchen Sie nach den Anstrengungen der letzten Tage.

Am Sonntag dem 

verabschieden wir uns. oder haben in einer Fahrgemeinschaft noch eine angenehme Heimreise.

Alle anderen näheren Informationen siehe bei Schneeschuhtouren.

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